Autor: Maximilian Fischer

  • Von Sekthaus Krack aus Deidesheim hatte ich schon häufiger gehört, aber irgendwie kam ich nie dazu, etwas zu probieren. Nun endlich war es so weit, und ich hatte Lust, den Blanc de Blancs zu genießen.

    Der Sekt hat einen deutlich weniger intensiven Duft, als er im Geschmack ist. Am Gaumen präsentiert sich ein frischer Geschmack von grünem Apfel, begleitet von einer präsenten Hefe, die ihm eine angenehme Säure verleiht. Viele kleine Bläschen sorgen für ein spritziges Erlebnis.

    Im Nachgang zeigt sich eine mineralische Note, die an kalkhaltigen Boden erinnert – perfekt passend zur Herkunft des Sekts.

    Insgesamt ist es ein erfrischender Sekt mit gut integrierter Säure. Ich teile Weine gerne in Situationen ein, zu denen sie passen, und dieser Sekt eignet sich hervorragend für verschiedene Anlässe. Man hat entweder Lust auf einen frischen, knackigen Sekt mit ordentlich Dampf, oder er passt wunderbar zu reichhaltigeren Gerichten. Ich habe ihn beispielsweise am Ende mit Carbonara kombiniert, und das hat wirklich gut harmoniert.

    Insgesamt habe ich den Sekt über vier Tage hinweg genossen. Zwar war am Ende der Blubber etwas verschwunden, doch insgesamt war es eindeutig ein sehr guter Sekt.


  • Es ist ein wenig lustig, gerade noch über eine Weinmesse zu schreiben und gleichzeitig zu betonen, dass ich so wenig wie möglich trinken möchte. Aber eins führt zum anderen.

    In Deutschland gehört Alkohol zur Normalität. Oft wird man schief angeschaut, wenn man keinen Alkohol trinkt, auch wenn sich das langsam bei den jüngeren Generationen ändert.

    Ich selbst bin recht früh mit Alkohol in Kontakt gekommen. Auf dem Dorf war es üblich, mit 16 Jahren Bier zu trinken, und danach ging es munter mit allerlei Alkoholsorten weiter.

    Erst als ich das Dorf verlassen habe und viel Sport gemacht habe, habe ich unbewusst über Jahre nahezu komplett auf Alkohol verzichtet.

    Irgendwann entdeckte ich meine Leidenschaft für Wein und steigerte meinen Konsum etwas. Nie in hohen Mengen, nichts, was in Deutschland auffallen würde, aber es entwickelte sich eine gewisse Regelmäßigkeit.

    In den letzten Monaten habe ich, bedingt durch die Schwangerschaft meiner Frau, mehr alleine getrunken. Dadurch begann ich, mein Trinkverhalten mehr zu hinterfragen und las auch einiges darüber, zuletzt das Buch „Warum ich keinen Alkohol mehr trinke“ von Bas Kast.

    Früher galt die Studienlage, dass ein Glas Wein für Frauen oder zwei Gläser für Männer am Tag nicht schaden. Mittlerweile wurde dies jedoch revidiert. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt inzwischen, gar keinen Alkohol mehr zu trinken und höchstens 1-2 Gläser pro Woche. Die gesundheitlichen Vorteile sind bis jetzt nicht bewiesen, was bedeutet, dass Alkohol in jeglicher Form schädlich sein kann. Und dabei sprechen wir nur von den gesundheitlichen Schäden; alkoholbedingte Probleme können noch ganz andere Dimensionen annehmen.

    Überrascht hat mich das nicht wirklich. Aber das letzte Kapitel des Buches hat mich zum Nachdenken angeregt: Warum trinke ich? Und vor allem als junger Vater, was möchte ich meinem Kind mit auf den Weg geben?

    Die Antwort auf die erste Frage ist einfach: Ich mag die Entdeckung und die Vielfalt beim Wein sowie den Geschmack. Aber das Gefühl, das mir Alkohol gibt, schätze ich nicht wirklich. Für mich ist Wein ein Genussmittel, und so möchte ich es auch in Zukunft behandeln: mit Zeit und Bewusstsein genießen. Meine grobe Grenze liegt bei einer Flasche Wein pro Woche, die ich meist über drei oder vier Tage verteilt trinke.

    Damit bin ich auch schnell bei der Antwort auf die zweite Frage: Ich möchte meinem Kind einen bewussten Umgang mit Alkohol beibringen, wenn das Thema aufkommt, und es niemals als Normalität darstellen.

    In Zukunft werde ich also jedes Glas Alkohol noch einmal genauer hinterfragen, ob ich es wirklich möchte oder ob ich aus anderen Gründen mittrinke bzw. dann nicht mittrinke.


  • Inzwischen war ich nun zum vierten Mal bei der Weinmesse dabei, doch dieses Mal fühlte sich alles irgendwie anders an.

    Nicht nur, dass meine Begleitung gefehlt hat, sondern auch der Jahrgang hat nicht wirklich zu meinem Geschmack gepasst. Viele Weine hatten für mich kaum Fruchtaromen und wirkten insgesamt sehr kühl. Manchmal war ich mir auch nicht sicher, ob ich den richtigen Wein bekommen hatte. Am Ende blieb nur sehr wenig übrig, von dem ich dachte: „Ja, das kann ich zu Hause genießen.“

    Es gab allerdings auch eine Überraschung: ein Sauvignon Blanc vom Weingut Bretz, der nach der Ernte drei Tage auf Trockeneis lag und dadurch zwischen Muskateller und Sauvignon Blanc schwankt.

    Ein weiteres Weingut, das ich besucht habe, war Schreiberlay von der Lahn. Die jungen Winzer dort haben große Pläne für die kommenden Jahre, und ich schätze die motivierten Talente, die etwas verändern wollen. Der präsentierte Jahrgang stammte jedoch noch vom Vorgänger, sodass es dort im nächsten Jahr sicherlich spannender wird.

    Vielleicht lag es am Jahrgang, der je nach Qualität recht unterschiedlich war, oder mein Geschmack hat sich im letzten Jahr stark verändert.

    Am Ende habe ich eine Flasche 2023 – MAXIMINER KLOSTERLAY Riesling Auslese „Pfarrwingert“ vom Weingut Lorenz mitgenommen. Dort hat einfach vieles gepasst, und von den süßen Weinen haben wir ohnehin nur wenig im Haus.

    Um den Schock zu verdauen, habe ich mir erstmal eine Runde Sekt vom Sekthaus Krack bestellt. Mit Sekt mache ich selten etwas falsch, auch auf der Weinmesse, wo es leider viel zu wenig Auswahl gab. Der Champagner war allerdings wirklich gut.

    Ich bin gespannt, was das nächste Jahr so bringen wird.


  • Einleitung

    Wenn ich das Jahr 2024 in zwei Worten zusammenfassen müsste, wären es die Begriffe: Schwangerschaft und Bewusstheit.

    Im Januar 2025 kommt unser Kind zur Welt, und das hat das Jahr 2024 bereits stark geprägt. Fast das gesamte Jahr wurde von der Schwangerschaft begleitet. Dennoch gab es auch in vielen anderen Bereichen eigene Themen, die am Ende mit einem gewissen Bewusstsein zusammenkamen.

    Bewusstheit ist ein Begriff, den ich nicht allzu gern benutze, da er oft verwendet wird. Doch im Moment fällt mir kein besserer Begriff ein; vielleicht würde auch „Fokus“ passen.

    Familienleben

    Ich glaube, wenn eine Schwangerschaft im Haus ist, erscheinen viele Themen nicht mehr so wichtig. Glücklicherweise ging es meiner Frau bis jetzt sehr gut. Alles verlief recht unkompliziert für eine Schwangerschaft, sodass ich nicht allzu viel direkt damit zu tun hatte. Generell haben wir auch darauf geachtet, dass kein Stress aufkommt.

    Das hat sich auch in der Minimierung unserer Prioritäten gezeigt. Wir haben eher hinterfragt, was wirklich wichtig ist, und alles andere beiseitegelassen – egal, ob es um Materielles oder um Gedanken ging.

    Am Ende macht das etwas mit einem im Kopf. Nächstes Jahr wird vieles anders sein, und es ist eine Mischung aus Vorfreude und Ängsten, die aufeinandertreffen. Doch die Vorfreude überwiegt eindeutig.

    Persönliches Leben

    Äußerlich ist in diesem Jahr nicht viel passiert, aber innerlich habe ich viel gewonnen. Zum ersten Mal seit Jahren habe ich in der zweiten Jahreshälfte keine Fortbildung oder Ähnliches mehr gemacht, sondern mich auf das gestützt, was ich in den letzten Jahren gelernt habe, und es sacken lassen.

    Zwischendurch war das ein ziemliches Auf und Ab. Alte und neue Sichtweisen auf die Welt sind aufeinandergetroffen, und das nicht nur wegen der Schwangerschaft.

    Am Ende war es eine Kunst, die eigenen Erwartungen genauer zu hinterfragen: Sind das wirklich meine Erwartungen oder kommen sie von anderen oder der Gesellschaft? Mit der Zeit finde ich mehr und mehr zu meinen eigenen Erwartungen. Das war nicht immer einfach, aber es macht mich deutlich ruhiger und glücklicher.

    Gesundheit und Wohlbefinden

    Ich fange mal mit dem Negativen an: In diesem Jahr war ich dreimal mit Fieber eine Woche lang krank. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so häufig krank war.

    Das hat dazu geführt, dass meine sportlichen Ambitionen eher einer Achterbahn glichen. Ich habe zwar recht regelmäßig Sport gemacht, meist drei oder vier Monate lang, bis mich dann eine Krankheit für zwei Wochen zurückgeworfen hat und ich wieder von vorne anfangen musste.

    Das hat mental manchmal mehr Motivation erfordert, wieder anzufangen. Am Ende habe ich mich jedoch mehr mit meiner Gesundheit beschäftigt. Ich habe „Darm mit Charme“ gelesen und lese gerade „Breath“. Davor habe ich noch „Outlife“ gelesen. Viele Bücher zum Thema Gesundheit sind so in meinen Kopf gewandert.

    Mittlerweile koche und backe ich auch wieder mehr. Dazu aber mehr in den Hobbys.

    Für das gesamte Jahr gesehen hat sich mein Wohlbefinden jedoch deutlich verbessert. Ich versuche, mit kleinen positiven Gewohnheiten Dinge zu verbessern, anstatt wie früher mit der Brechstange zu handeln, und das tut mir eindeutig sehr gut.

    Arbeit und Projekte

    Bei der Arbeit konnte ich Anfang Januar in einem ganz neuen Projekt mit einem kleinen, feinen Team starten. Es war schön, etwas recht frei entwickeln zu können und eine Grundlage zu schaffen, die andere Teile des Projekts deutlich vereinfachen sollte.

    Der erste interne Release erfolgt wohl Anfang 2025, und ich bin schon ein wenig gespannt, wie die anderen Entwickler darauf umstellen werden.

    Schwierig war es, bei einem neuen Projekt immer wieder den Fokus auf das Wesentliche zu richten. Ideen gibt es genug, aber nicht alle sind zum jetzigen Zeitpunkt nötig oder sinnvoll.

    Insgesamt bin ich beruflich mit dem Jahr recht zufrieden. 2025 möchte ich auch mal ein persönliches Projekt veröffentlichen. Das ist das einzige, was mir in diesem Bereich etwas missfällt. Dort spielt auch wieder das Thema Perfektionismus eine Rolle.

    Reisen und Freizeit

    Das letzte Jahr ohne Kind hat uns einen guten Anstoß gegeben, um noch viel zu erleben. Alles hier aufzulisten würde diesen Beitrag sprengen.

    Bei den großen Reisen hatten wir die drei M’s: Marokko, Madeira und Malta. Jede Reise hatte ihre eigenen Höhepunkte, und ich möchte keine davon missen. Über die einzelnen Reisen werde ich wohl noch gesondert berichten. Nur so viel: Malta, und vor allem die Insel Gozo, war ein Highlight für mich.

    Ansonsten haben wir viele Kurztrips in der Nähe unternommen, von einem Hausbooturlaub über den Papageienpark bis hin zu Ausflügen in die Natur. Bis Ende des Herbstes gab es kaum ruhige Wochenenden, aber das tat am Ende auch gut. Jetzt sind wir bereit für etwas Ruhe mit dem Baby im nächsten Jahr.

    Hobbys und Interessen

    Gerade zum Ende des Jahres hat das Kochen und Backen wieder zu mir gefunden. Ehrlich gesagt, war mir mittlerweile recht unklar, wo meine Hobbys liegen und was ich als normal empfinde.

    In den letzten Wochen habe ich wieder angefangen, Brote zu backen, und mittlerweile werden sie schon ziemlich gut. Dazu habe ich Kefir angesetzt und möchte in naher Zukunft mehr mit Fermentation experimentieren.

    Außerdem habe ich meine Fotografie in diesem Jahr wieder deutlich intensiviert und mit der großen Kamera viel mehr Bilder gemacht. Viele Aufnahmen sind einfach Reportagen über das, was im Alltag oder auf Reisen passiert. Dadurch integriert es sich auch gut in den Alltag.

    Ein wenig hat dabei wohl auch die Schwangerschaft dazu beigetragen, die große Kamera wieder zu nutzen. Ich möchte bewusst mit Kind fotografieren und nicht ständig mit dem Handy hantieren. Das fällt mir mit einer richtigen Kamera viel einfacher, und im direkten Vergleich ist das Bild einfach eine andere Welt.

    Alltagsorganisation

    Mittlerweile habe ich gelernt, dass Gewohnheiten extrem viel im Leben ausmachen. Daher habe ich allerlei einfache Gewohnheiten geschaffen. Alles ist simpel und unkompliziert. Vielleicht komme ich darauf auch noch einmal in einem anderen Artikel zurück.

    Im Großen und Ganzen steht dabei auch die Reduktion weit vorne. Oft stelle ich mir die Frage: Ist das wirklich nötig? So bleiben Käufe manchmal monatelang auf der Wunschliste und verschwinden wieder, oder im Alltag wird hinterfragt, ob die Optimierung wirklich so viel bringt.

    Am Ende finde ich eine gute Mischung aus Planung und Freiheit im Moment am besten, und das klappt hier ziemlich gut.

    Zukunft und Ziele

    Was ich 2024 über meine Zukunft gelernt habe, ist, dass ich eigentlich gar nicht so viel will. Ich möchte glücklich sein und Dinge fördern, die mich glücklich machen. Oft ist das einfach die Freiheit, sehr flexibel zu sein. An einem Tag viel zu arbeiten und am anderen Tag gar nicht. Dank meines Berufs bin ich dort schon sehr flexibel und dafür sehr dankbar.

    Höhepunkte des Jahres

    Natürlich war die Schwangerschaft ein Höhepunkt des Jahres, aber sie hat mir auch gezeigt, wie ähnlich wir als Paar ticken. Alles war sehr entspannt und harmonisch, und es gab nie Konflikte über Käufe fürs Kind oder über unterschiedliche Vorstellungen.

    Wenn es ums Reisen geht, dann ist Malta eindeutig ein Highlight für mich. Gutes Essen, angenehme Wassertemperaturen und viel Ruhe an den richtigen Orten.

    Zuletzt war ein Höhepunkt zu lernen, wie wenig es braucht, um sehr zufrieden zu sein. Oft hat das mehr mit meinem bewussten Fokus zu tun, als mit der tatsächlichen Situation.

    Herausforderungen und Learnings

    Anfang des Jahres gab es familiär einen ziemlichen Tiefschlag. Besonders in der Zeit, als ich geschäftlich unterwegs war und nicht zu Hause sein konnte. Dazu waren die Krankheiten auch kein Spaß, da ich gerade wieder gut im Training war und dann die Krankheit dazwischenkam.

    Aber am Ende hat es oft geholfen, sich auf eine positive Zukunft zu konzentrieren und zu akzeptieren, dass jeder Moment seinen Grund hat. Nicht immer schön, aber für mich ist das eine der besten Arten, mit solchen Situationen umzugehen.

    Das möchte ich auch im nächsten Jahr so gut es geht weiterführen.

    Ausblick auf 2025

    2025 wird natürlich ganz im Zeichen des Kindes stehen. Ich glaube, dadurch wird sich schon mehr als genug ergeben. Der Wunsch ist, eine schöne Zeit zu dritt zu haben und einfach ein gutes Jahr zu erleben. Glücklich zu sein.

    Am Ende möchte ich einfach mein Bestes geben und das Beste aus dem Jahr machen. Was das genau sein wird? Aktuell habe ich noch keine Ahnung. Aber die Richtung ist klar: Wenn es mich glücklich macht, kann der Weg nicht falsch sein.


  • Manchmal ist ein gutes Ende auch ein guter Start. Die ruhige Zeit der letzten Tage hat mir viel Raum zum Reflektieren gegeben.

    Reflexion über Perfektionismus

    Ich möchte dem Blog wieder mehr Leben einhauchen. In den vergangenen Monaten haben mich Prokrastination und vor allem Perfektionismus oft davon abgehalten, hier auf „Veröffentlichen“ zu klicken.

    Ich wollte nichts falsch machen – und genau dadurch ist mir eines der schlimmsten Dinge passiert: Nichts zu tun. Dieser Zustand hat mich oft gelähmt. Ich habe viele Accounts auf verschiedenen Plattformen, doch ich habe keinen so richtig genutzt. Welche Plattform ist die richtige dafür? Blog, Glass.photo, Mastodon …? Diese Frage hat mich blockiert.

    Es ist kein Geheimnis, dass die Verwaltung zu vieler Systeme eher schadet, als sie fördert.

    Meine Vision für den Blog

    In den vergangenen Wochen wurde mir klar, dass ich gerne wieder Inhalte ins Netz bringen möchte – jedoch nicht verstreut, sondern zentral. Die Netzwerke drumherum sollen der direkten Kommunikation dienen, aber meine Veröffentlichungen möchte ich hier in meinem Blog sammeln. So entsteht ein spannendes Archiv, ähnlich wie mein Tagebuch, das ich seit acht Jahren pflege.

    Was kommt 2025?

    Nächstes Jahr soll alles möglich sein: mal ein längerer Text, eine Galerie von Fotos, ein Video oder ein kurzer Beitrag. Alles ist erlaubt. Das hier ist mein Platz im Internet, und ich gestalte ihn so, wie ich mich am wohlsten fühle – nicht so, wie ich glaube, dass es sein müsste.

    Das ist ein kleiner Statusbericht nach einer viel zu langen Ruhepause. Jetzt schreibe ich weiter an meinem Jahresabschluss für 2024 – und freue mich auf alles, was kommt.


  • Sport – Einmal ohne Zucker

    Insgesamt habe ich drei Läufe absolviert. Zwei davon waren recht entspannt und liefen sehr gut. Bei einem Lauf habe ich jedoch gefühlt ohne Zucker oder Frühstück am Morgen trainiert, was den ersten Teil zu einem ziemlichen Kampf machte. Die zweite Hälfte verlief dann aber deutlich besser.

    Ich habe dreimal für jeweils 10 Minuten gerudert, und es fällt mir zunehmend leichter. Beim letzten Mal habe ich nur an der Technik gearbeitet, was mir gerade auch immer mehr Freude bereitet.

    Bei der App – Ein Plan

    Zunächst möchte ich die Webseite fertigstellen und alles, was Apple von mir benötigt, in Angriff nehmen. Die Verkaufsaspekte kann ich später optimieren. Zunächst brauche ich ganz klar eines: Kunden. Sobald ich diese habe, kann ich mir über den Rest Gedanken machen.


  • Sportliche Erfolge und ein neues Trainingsgerät

    Sportlich gesehen war die Woche sehr erfolgreich. Ich war dreimal laufen – einmal habe ich eine längere Runde bei meinen Eltern gedreht und zweimal habe ich gute Läufe in meiner Heimat absolviert. Obwohl die Luftfeuchtigkeit etwas belastend war, war es dank des morgendlichen Laufens alles recht erträglich.

    Am Montag ist mein Rudergerät angekommen. Das wird mich nun für den Winter begleiten. Schon vor einigen Jahren hatte ich ein solches Gerät ausgeliehen, damals fehlte mir jedoch etwas Struktur für das Training. Dank Apple Fitness Plus konnte ich nun etwas mehr Spaß daran finden. Ich habe also dreimal etwa 10 Minuten gerudert. Einmal wollte ich 20 Minuten rudern, aber nach gut 13 Minuten waren meine Arme müde, vermutlich war meine Technik nicht ganz korrekt. Das wird sich in den nächsten Wochen verbessern. Ich werde auch noch gesondert über das Rudergerät schreiben.

    Zu guter Letzt habe ich die Apple Public Beta für die Apple Watch und das iPhone installiert. Da mich das Thema Trainingsbelastung sehr interessiert hat, vor allem die Feinheiten im Bereich Sport. Mal sehen, was ich in den nächsten Wochen und Monaten daraus lernen kann.

    Apple Trainingsbelastung
    Apple Trainingsbelastung

    Ein Plan für die App braucht es

    Während es sportlich gut lief, gab es bei der App kaum Fortschritte. Ich habe jedoch zumindest darüber nachgedacht, woran das liegen könnte. Im Gegensatz zum Sport fehlt mir hier ein klarer Plan.

    Die App funktioniert im Grunde genommen schon recht gut. Daher sollte ich mich vorerst nicht so sehr auf die Bezahlung konzentrieren, sondern eher darauf, Feedback von einigen Nutzern zu erhalten.

    Vielleicht sollte ich auch eine passende Webseite erstellen, dann wäre das Projekt abgeschlossen. Ich werde das jetzt in einen Plan gießen und weiterhin kleine Schritte nach vorne machen.


  • Langsam komme ich in Schwung und schreibe meinen zweiten Eintrag dieser Reihe. Immer mit einer Woche Versatz, um genug Zeit zu haben.

    Laufen

    Ich habe es geschafft, viermal zu laufen. Zwei Mal in ruhigem Tempo, einmal etwas schneller und einmal etwas länger. Dabei habe ich am Ende mehr auf die Wattzahl geachtet. Oft war es schwül und heiß.

    Ein Rudergerät ist unterwegs, ebenso wie ein Trainingsplan und eine ToDo-App. Mehr dazu werde ich in einem separaten Beitrag erläutern.

    Wein-App

    Es gab nur kleine Verbesserungen im Verkaufsbereich der App. Ich muss zugeben, dass ich nicht allzu viel Zeit investiert habe.


  • Lass uns einfach loslegen. Selbst meine ersten Tagebucheinträge begannen einst mit einem simplen Satz.

    Ein erster Schritt

    Ich war nur zweimal joggen, aber habe dafür am Samstag den ganzen Tag von Mittag bis Abend in der Sonne gearbeitet. Das hat meinen Körper am Ende ziemlich gefordert. Doch allein durch die Läufe spüre ich, wie gut Sport für den Rest des Tages ist.

    Weiterentwicklung der App mit einem Verkaufsbildschirm

    In meiner Wein-App habe ich zumindest kleine Fortschritte erzielt und den Verkaufsbildschirm etwas weiterentwickelt. Auf den ersten Blick sieht es vielversprechend aus. Die KIs helfen mir dabei, einige gute Texte zu generieren.


  • Ich habe einmal gelernt, dass öffentlich über seine Ziele zu sprechen, ein wenig mehr Engagement schaffen kann. Deshalb möchte ich das in diesem Beitrag tun, um zu teilen, wohin ich dieses Jahr noch gelangen möchte.

    Zurück zum Fitnesslauf

    Ein Ziel für dieses Jahr ist es, wieder zum Fitnessläufer zu werden. Der Begriff stammt aus einem Lauftrainingsbuch. Kurz gesagt bedeutet das, drei Mal pro Woche zu laufen: zwei Läufe von jeweils einer Stunde und ein längerer Lauf von anderthalb Stunden.

    Ich habe in diesem Jahr bereits zwei Versuche unternommen, jedoch bin ich beide Male aufgrund von Krankheiten gescheitert. Einmal war es Corona im Januar und dann eine Art von Erkältung im Sommer, die mich ziemlich ausgebremst haben und meine Energie fast auf Null gebracht haben. Das hat auch meine Motivation beeinträchtigt.

    Diesmal soll es anders laufen. Dazu gehört auch eine gewisse Grundlage an Dehnübungen und Krafttraining, um Verletzungen vorzubeugen.

    Unabhängigkeit von einzelnen Kunden

    Seit über sechs Jahren bin ich nun selbstständig in der App-Entwicklung tätig, meist für größere Kunden. Im Großen und Ganzen läuft alles sehr gut und es macht Spaß. Dennoch strebe ich nach mehr Unabhängigkeit.

    Im Jahr 2021 habe ich eine kleine Essens-App entwickelt, die auch heute noch ohne Pflege etwa 10€ Gewinn pro Monat generiert. Das hat mir gezeigt, dass es möglich ist.

    Seit gut zwei Jahren arbeite ich nebenbei an einer Wein-App für mich selbst. Diese App verwaltet meine Weinbestände und hilft mir, Notizen zu meinen Weinen festzuhalten. Mein Ziel ist es, diese App noch in diesem Jahr in den App Store zu bringen, um Weinliebhabern Freude zu bereiten und mir finanzielle Unabhängigkeit zu verschaffen.

    Ich erwarte nicht, dass diese App im ersten Jahr mein Haupteinkommen ersetzen kann, aber mehr als die 10€ im Monat sollten möglich sein. Wenn ich bis Ende des Jahres einen dreistelligen monatlichen Umsatz erzielen könnte, wäre das für mich ein gutes Ergebnis.

    Ich gebe mein Bestes, um dieses Ziel zu erreichen, vor allem um zu lernen, wie man Apps erfolgreich vermarktet und damit Einkommen generiert. Mein Traum wäre es, eines Tages meinen Lebensunterhalt vollständig mit der Entwicklung von Apps bestreiten zu können.

    Fazit

    Das sind die Ziele, die ich mir für dieses Jahr gesetzt habe. Ansonsten bin ich ziemlich zufrieden mit meinem Leben im Moment. Natürlich gibt es immer Raum für Verbesserungen, aber momentan genieße ich auch einfach, wie es ist. Daher liegt meine Priorität eher darauf, die Qualität meines Lebens zu erhalten. Weiterentwicklung ist natürlich wichtig, aber derzeit habe ich keine konkreten Ziele in diesem Bereich.

    Ich werde nun versuchen, wöchentlich einen Status zu diesen Zielen zu schreiben.